Christine Dischner EFT™ • Familienaufstellungen • Hypnose • EMDR • Hypno-REM
EMDR Mit EMDR-Coaching können Sie diese Ziele erreichen:
  • Stärkung von Selbstvertrauen und Zufriedenheit
  • Stärkung der eigenen Kraft und Lebensqualität
  • Stärkung von Zuversicht und Lebensfreude
  • Stärkung von Klarheit, Gelassenheit und Leichtigkeit

EMDR-Coaching kann bei vielfältigen Beschwerden helfen:
Belastungen nach einem einschneidenden Erlebnis
  • Ängste wie Auftrittsangst, Flugangst, Höhenangst
  • familiäre und berufliche Konflikte

  • Lernprobleme, Prüfungsangst, Lampenfieber
  • Selbstwertprobleme, Schüchternheit
  • Selbstboykott, Erfolglosigkeit

  • Gewichtsprobleme
  • Beschwerden durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Beschwerden durch Allergien
  • psychisch verursachte Schmerzen oder Verspannungen

  • EMDR-Coaching bei Jugendlichen

    Auch bei Jugendlichen kann ein EMDR-Coaching helfen, Belastungen zu lösen und wieder entspannt und unbeschwert zu sein. Für Kinder unter 12 Jahren eignet sich das Klopfen (EFT) besser als EMDR.

    Typische Symptome bei Jugendlichen, für die EMDR-Coaching
    angewendet werden kann

    • belastende Erlebnisse wie Verlust, Schreck, Unfall
    • Ängste wie Schulangst, Prüfungsangst, Trennungsangst, Verlustangst ...
    • Probleme nach Trennung der Eltern
    • Konflikte mit den Geschwistern oder mit Freunden
    • Schulschwierigkeiten, Überlastung durch die Schule
    • Lernprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten
    • Selbstwertprobleme, Schüchternheit
    Was ist EMDR?

    EMDR ist eines der effektivsten psychologischen Verfahren zur Auflösung von belastenden Erlebnissen und zur Stärkung positiver Emotionen. Probleme verschiedenster Art lassen sich dadurch lindern oder vollständig auflösen.

    Durch bilaterale Augenbewegungen – lösen sich belastende Emotionen wie Angst, Starre, Hilflosigkeit, Wut und Traurigkeit auf – werden die Selbstheilungskräfte intensiv und nachhaltig aktiviert – werden positive Emotionen wie Zufriedenheit, Freude, Liebe, Selbstwirksamkeit und Stolz gestärkt.

    EMDR ist in Deutschland und in zahlreichen weiteren Staaten der Welt wissenschaftlich anerkannt als eines der erfolgreichsten und nachhaltigsten Verfahren, um belastende Erlebnisse und deren vielfältige Folgen zu lösen.

    Die Erfolgsquote von EMDR liegt bei 84 – 90%. Dafür werden nur 40% der sonst durchschnittlich üblichen Behandlungsstunden benötigt. Die positive Wirkung und Erleichterung ist nachhaltig und oft sofort spürbar.

    EMDR ist zugleich eine ganzheitliche Methode, die Körper, Seele und Geist einbezieht: Es geht um die Lösung von unangenehmen Körperempfindungen, von belastenden Gefühlen, von einschränkenden Überzeugungen und von schädlichen Verhaltensmustern.

    EMDR steht für “Eye Movement Desensitization and Reprocessing”.

    … mehr dazu bei interessante Links

    Wie wird EMDR angewendet?

    Im EMDR-Coaching gehen wir sehr achtsam vor. Nach einem detaillierten Vorgespräch konzentrieren Sie sich auf Ihr Anliegen und darauf, was Sie dabei fühlen und denken. Unter meiner Anleitung führen Sie dann in mehreren Durchgängen schnelle bilaterale Augenbewegungen durch. (Das heißt: Sie bewegen Ihre Augen schnell hin und her, von links nach rechts nach links usw.)

    Die Augenbewegungen bewirken, dass Gefühle, die Sie zunächst als unangenehm, vielleicht sogar als schlimm oder bedrohlich erlebt haben, sich lösen. Die belastenden Gefühle verlieren ihre Intensität, werden schwächer und verschwinden schließlich ganz. Sie werden also Schritt für Schritt „neutralisiert“.

    Diese Wirkung bleibt auch im Alltag bestehen – die unangenehmen Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen sind dann nur noch eine Erinnerung, ohne Angst, ohne Schrecken, ohne Belastung.

    EMDR in Hypnose

    Eine besondere Form der Anwendung von EMDR ist die Durchführung von schnellen Augenbewegungen in Hypnose.

    ... mehr dazu bei Hypno-REM

    Wie viele Sitzungen sind nötig?

    Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, es kommt ganz auf Ihr Anliegen und auf Ihre Situation an. Ein einzelnes, belastendes Erlebnis oder ein eng umschriebenes Thema kann oft in 1-3 Sitzungen gelöst werden. Für Probleme, die frühe oder weit verzweigte Ursachen haben, benötigen Sie mehrere Sitzungen. Dabei entscheiden Sie von Stunde zu Stunde, ob Sie weitermachen möchten. Es ist ganz natürlich, dass komplexe „Lebensthemen“ etwas Geduld und Ausdauer erfordern, aber es lohnt sich!

    Wichtige Anmerkung

    Für schwere Traumen (Gewalt, Verbrechen) ist EMDR im Rahmen von Coaching nicht geeignet. Wenn Sie ein schweres Trauma erlebt haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Psychotherapeuten.

    Ein EMDR-Coaching ersetzt nicht den Besuch bei einem Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten. Eine genaue fachliche Diagnose Ihrer Beschwerden ist unerlässlich. Setzen Sie bitte auf keinen Fall Medikamente ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.





    Weitere Informationen für Interessierte

    Wie entstand EMDR?

    Viele belastende und quälende Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen basieren auf alten, schlimmen Erfahrungen (Traumen), die das Gehirn unverarbeitet abgespeichert hat.

    Dr. Francine Shapiro, klinische Psychologin in Kalifornien, machte 1987 eine bahnbrechende Entdeckung: Belastende Erfahrungen können im Nachhinein verarbeitet werden, indem bestimmte Gehirnregionen durch Augenbewegungen stimuliert werden. Im Gehirn lösen sich dadurch alte Netzwerke und neue, positive Verbindungen entstehen.

    „Die eigentliche Ursache für unser Leiden liegt gewöhnlich darin, WIE unsere Erinnerungen an frühere Ereignisse im Gehirn abgespeichert worden sind – und genau das können wir verändern.“ (Dr. Francine Shapiro)

    Nach ihrer ersten Erkenntnis begann Dr. Shapiro zu forschen und schon bald bewiesen erste wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit der Methode. In den 1990er Jahren breitete sich das Verfahren weiter aus; heute wird es weltweit erfolgreich angewendet.

    Zunächst wurde EMDR zur Behandlung von massiven Traumen eingesetzt, z. B. bei Kriegsveteranen, Unfallopfern oder Opfern von Verbrechen. Dann erkannten Psychologen und Wissenschaftler, dass auch die „kleineren“ Traumen und deren Folgen sehr wirksam mit EMDR aufgelöst werden können.

    Umgekehrt formuliert bedeutet dies, dass sich viele Probleme wie Angst, Stressgefühle, Konflikte … mit EMDR lösen lassen, wenn sie (und das ist sehr oft der Fall) von einem oder mehreren „kleinen“ Traumen verursacht worden sind.

    Was ist ein Trauma?

    Der Begriff „Trauma“ bedeutet „Verletzung“ und kann sowohl für körperliche als auch für seelische Verletzungen angewendet werden.

    Auf emotionaler Ebene ist ein traumatisches Erlebnis ein Erlebnis, bei dem sich die betroffene Person bedroht fühlt und Gefühle von großem Schrecken, Entsetzen, Angst, Hilflosigkeit, Kontrollverlust, Verwirrung erlebt. Die erste Reaktion auf eine traumatische Erfahrung ist Kampf, Flucht oder ein inneres und äußeres Erstarren. Sie dient dazu, die Situation erst einmal irgendwie zu überstehen.

    Das traumatische Erlebnis selbst und die dabei gefühlten Emotionen und körperlichen Empfindungen können so stark sein, dass sie nicht zeitnah verarbeitet werden können und deshalb abgespalten und/oder verdrängt werden. Im Gedächtnis wird das traumatische Erleben dann nicht als eine Einheit in bereits vorhandene Inhalte „einsortiert“, sondern unverarbeitet in Bruchstücken abgespeichert. Die schlimmen Gefühle und negativen Glaubenssätze bleiben isoliert bestehen, wie eingefroren.

    Neben massiven Traumen gibt es auch sogenannte „kleine“ Traumen, die für außenstehende Personen nicht dramatisch wirken, sich jedoch für die betroffene Person sehr schlimm anfühlen. Dazu gehören zum Beispiel all die kleineren oder größeren seelischen Verletzungen, die Kinder oder Jugendliche (oder auch Erwachsene) in Form von Mangel an Zuwendung, Zurückweisung, überhöhten Erwartungen, übertriebener Strenge, ausgelacht-werden, ausgeschlossen-werden, usw. erleben.

    Je jünger ein Mensch zum Zeitpunkt des traumatischen Erlebnisses war, je länger das Trauma angedauert hat und je häufiger es sich wiederholt hat, desto schwerwiegender sind die Folgen.

    Mögliche Folgen eines Traumas

    Wenn später, nach Tagen, Wochen, oder sogar Jahren, irgendetwas im Alltag auftaucht, das die traumatisierte Person unbewusst an ihr traumatisches Erlebnis erinnert (z.B. ein Geruch, ein Geräusch, ein bestimmter Blick …), dann schwappen die Trauma-Emotionen von damals wieder an die Oberfläche und „überfluten“ diese Person. Man spricht dann von einem „flashback“. Das bedeutet, dass all die damaligen Gefühle (Angst, Schrecken, Hilflosigkeit…) plötzlich wieder da sind, so, als würde das Erlebnis sich wiederholen. Es ist dann nicht möglich, sich ruhig und gelassen zu fühlen und zu verhalten. Was damals geholfen hat, die bedrohliche Situation zu überstehen, führt im Lauf der Zeit zu vielen Einschränkungen.

    Weitere Folgeerscheinungen können sein: Ängste, Schlafstörungen, Albträume, Überforderungsgefühle, Beziehungsschwierigkeiten, körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen.

    Bei „kleineren“ unverarbeiteten Traumen sind die Folgen ähnlich, aber schwächer ausgeprägt. Dennoch verursachen sie großen Leidensdruck. Den betroffenen Menschen ist dabei oft gar nicht bewusst, dass ihre Schwierigkeiten und Probleme durch unverarbeitete, belastende Erlebnisse in ihrer Vergangenheit verursacht worden sind.

    Wie wirkt EMDR?

    Forscher gehen davon aus, dass die Augenbewegungen im Rahmen einer EMDR-Behandlung dazu führen, dass unverarbeitete Erlebnisse im Nachhinein verarbeitet werden, indem sie adaptiert werden. Das Geschehen selbst und die dabei empfundenen Gefühle werden dabei voneinander entkoppelt und neu sortiert.

    Deutlich ist die Parellele zu den nächtlichen REM-Schlaf-Phasen, in denen sich die Augen schnell bewegen
    (REM = rapid eye movement): In diesen Phasen verarbeiten wir das, was wir am Tag erlebt haben.

    Wie das Verarbeiten genau stattfindet, ist noch nicht endgültig bewiesen. Bewiesen ist aber, dass EMDR wirkt – in kurzer Zeit und nachhaltig. Forscher konnten sogar im EEG erkennen, dass während einer EMDR-Sitzung neurobiologische Veränderungen im Gehirn des Klienten stattfanden, und mithilfe von bildgebenden Verfahren wurde sichtbar, dass sich bei EMDR die Durchblutung sowie Volumen und Dichte der Nervenzellen im Gehirn steigern.

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    Was bedeutet das für die Anwendung?

    Während einer EMDR-Sitzung fokussieren Sie das aktuelle Problem (körperliche Beschwerden, unangenehme Gefühle, belastende Erlebnisse sowie die zugehörigen destruktiven Gedankenmuster) und bewegen unter meiner Anleitung Ihre Augen schnell hin und her. Durch die neuen Verschaltungen im Gehirn, die dadurch entstehen, verringert sich Ihr belastendes Gefühl und löst sich dann auf. Das schlimme Ereignis, die Angst, der Konflikt … fühlt sich dann nicht mehr schlimm an, sondern ist „nur“ noch eine Erinnerung, ohne emotionale Belastung.

    Das Problem ist jetzt gelöst.